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Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist eine Möglichkeit, Empfehlungen sinnvoll in die eigene Website und das eigene Online-Business zu integrieren. Wer auf seiner Website über bestimmte Themen schreibt, Wissen teilt oder Produkte und Dienstleistungen aus dem eigenen Fachbereich empfiehlt, kann diese Inhalte mit Affiliate-Links ergänzen. Entsteht über einen solchen Link ein Kauf oder eine andere vereinbarte Aktion, erhält die empfehlende Person eine Provision.

Für die Käufer:innen ändert sich am Preis in der Regel nichts.

Wer gute Dinge entdeckt, kann sie weitergeben – und gleichzeitig mit seiner Website oder seinem Content Geld verdienen. Das kann besonders für Blogs, Magazine, Newsletter oder persönliche Websites eine schöne Ergänzung sein.

Welche Affiliate-Programme gibt es?

Affiliate-Programme gibt es heute in fast allen Bereichen: Mode, Beauty, Reisen, Bücher, Software, Hosting, Onlinekurse, digitale Tools oder auch nachhaltige Produkte. Viele größere Marken und Shops haben eigene Partnerprogramme, andere arbeiten über Affiliate-Netzwerke wie Awin, Impact, Digistore24 oder Amazon PartnerNet. Darüber können sich Publisher für verschiedene Programme bewerben und passende Produkte oder Dienstleistungen auf der eigenen Website verlinken.

Daneben gibt es Unternehmen, die ihr Affiliate-Programm vollständig selbst betreiben. Dann läuft die Registrierung, die Erstellung der Links und auch die Abrechnung direkt über die jeweilige Marke.

Für Website-Betreiber:innen bedeutet das: Affiliate-Marketing lässt sich sehr unterschiedlich einsetzen. Ein Blogartikel kann beispielsweise ein bestimmtes Tool vorstellen, eine Website kann passende Produkte empfehlen oder ein Fachbeitrag kann auf weiterführende Angebote verweisen. Entscheidend ist dabei vor allem, dass die Empfehlung einen echten Bezug zum Inhalt hat und für die Leser:innen einen Mehrwert bietet.

So muss Affiliate-Marketing nicht wie klassische Werbung funktionieren. Es kann sich ganz selbstverständlich in bestehende Inhalte und die eigene Expertise einfügen – und daraus eine zusätzliche Einnahmequelle für die Website entstehen.

Was sollte man auf der eigenen Website beachten?

Ein paar rechtliche Punkte gehören dazu. Wenn mit einem Link eine Provision verdient werden kann, sollte für Besucher:innen klar erkennbar sein, dass es sich um eine kommerzielle Empfehlung handelt. Der kommerzielle Zweck darf also nicht versteckt werden. (⁠Gesetze im Internet)

Beim Datenschutz kommt es darauf an, wie das jeweilige Affiliate-Programm technisch funktioniert. Manche Links funktionieren sehr unkompliziert und führen lediglich zur Website des Anbieters. Andere arbeiten mit Tracking-Technologien, Cookies oder individuellen IDs, über die ein späterer Kauf zugeordnet wird. Je nachdem, welche Daten dabei verarbeitet werden und wann das Tracking stattfindet, können zusätzliche datenschutzrechtliche Anforderungen entstehen.

Deshalb lohnt es sich, beim jeweiligen Affiliate-Programm kurz nachzusehen, wie die Links technisch funktionieren und welche Vorgaben der Anbieter selbst macht. Die Informationen dazu gehören gegebenenfalls in die Datenschutzerklärung der eigenen Website.

Affiliate-Marketing – kurz zusammengefasst

Affiliate-Marketing verbindet Inhalte, Empfehlungen und eine zusätzliche Einnahmequelle. Besonders interessant ist es dort, wo bereits Wissen, Erfahrung oder eine eigene Perspektive zu einem bestimmten Thema vorhanden ist. Statt einfach Werbung zu platzieren, können passende Produkte, Tools oder Angebote dort empfohlen werden, wo sie für die Leser:innen tatsächlich relevant sind.

So kann aus einer Website nach und nach ein eigenes kleines Ökosystem entstehen: mit Inhalten, Empfehlungen und Angeboten, die zum eigenen Fachbereich und zur eigenen Arbeit passen.

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